Übermässiger Stress ist ungesund und schadet dem Körper.

 

Dauerstress beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit, wirkt sich negativ auf den Schlaf aus und führt zu Stimmungsschwankungen. 

 

Doch hast du gewusst, dass Stress auch deine Fitness beeinflusst und dich  gar von deinen Fitnesszielen abhalten kann?

 

 

Stress im Alltag

 

Starke Auslastung bei der Arbeit, Auseinandersetzung mit dem Partner, überfüllter Terminplan oder kleine ungeplante Ereignisse wie etwa Stromausfall oder Verkehrsstau.

 

Stress scheint heutzutage alltäglich zu sein.

 

Stress gehört für viele zum Alltag

 

Es gibt kaum einen Bereich des täglichen Lebens, der nicht mit dem Wort „Stress“ assoziiert wird.

 

Es soll jedoch gesagt sein, dass Stress nicht per se schlecht ist.

 

Stress ist nämlich eine natürliche körperliche Reaktion auf psychische oder körperliche Belastungen.

 

Sie dient dazu, in potenziellen Gefahrensituationen („Begegnung mit einem Löwen im Dschungel“)  kurzfristig die Leistungsbereitschaft zu erhöhen. 

 

Stressituation -  Fight or Flight Response

 

Dabei reagiert der Körper unter anderem mit vermehrter Durchblutung des Gehirns, Erhöhung der Muskelspannung und schnellerem Herzschlag.

 

Entkommen wir der Gefahr, dann normalisiert sich der Organismus wieder.

 

Die Reaktion auf Stress ist somit nichts anderes als ein natürlicher Schutzmechanismus des eigenen Körpers.

 

Treten Belastungssituationen nur selten auf, ist Stress nicht gesundheitsschädlich, sondern gar leistungsfördernd.

 

Unter Umständen kann die erhöhte Leistungsbereitschaft gar lebensrettend sein – so etwa in Notfallsituation, um etwa bei einem Autounfall eine eingeklemmte Person zu befreien. 

 

Auch im Alltag kann kurzfristiger Stress zu besserer Leistung verhelfen, so etwa bei Präsentationen oder einem Vorstellungsgespräch.

 

Das Problem beginnt dann, wenn Stress zum Dauerzustand wird und die Lebensqualität (Gesundheit, Stimmung, Produktivität, Beziehungen…) negativ beeinträchtigt.

 

Guter Stress, Schlechter Stress

 

 

Auch Krafttraining und Sport können Stress verursachen!

 

Wer nach Möglichkeiten sucht, um Stress abzubauen, findet mit hoher Wahrscheinlich den Sport.

 

Sei es Fussball, Hockey oder Krafttraining – Sport gilt als einer der besten Stresskiller!

 

Aber Achtung: Übermässiges Training kann sich genau so negativ auf den Stresslevel auswirken wie eine Auseinandersetzung mit dem Boss oder eine Beziehungskrise!

 

Das Phänomen von Übertraining konnte insbesondere bei professionellen Ausdauerathleten festgestellt werden.

 

Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, reduzierter Hunger und gar Depressionen gehörten zu den nachgewiesenen Folgen von übermässigem Training.

 

Unabhängig ob physisch oder mental, zu viel Stress ist nicht gesund.

 

Und alles andere als optimal für den Muskelaufbau.

 

 

Stress und Muskelaufbau

 

Wer Muskeln aufbauen möchte, sollte Stress bestmöglich vermeiden.

 

Gemäss diversen Studien verursacht exzessiver Stress nämlich einen niedrigen Testosteronspiegel und zudem wird die Regenerationszeit verlängert.

 

Verantwortlich dafür ist unter anderem das Stresshormon Cortisol, welches in Stresssituationen vom Körper ausgeschüttet wird.

 

Ein erhöhter Cortisolspiegel hemmt wiederum die Ausschüttung von Testosteron, welches für den Muskelaufbau essentiell ist.

 

Umso höher der Cortisolwert, desto tiefer der Testosteronspiegel

 

Zudem stört das Cortisol in erhöhten Mengen den Stoffwechsel und fördert die Fetteinlagerung.

 

Nicht zuletzt können bei Personen mit hohem Stresslevel oftmals ungesunde Gewohnheiten festgestellt werden, so etwa der regelmässige Konsum von Fast Food sowie Schlafmangel.

 

Klar ist: Stress hat einen negativen Einfluss auf den Aufbau von Muskelmasse und sollte bestmöglich vermieden werden.

 

 

Doch wie wirkt man Stress entgegen?

 

Stress gehört bei vielen Personen zum Alltag.

 

Umso wichtiger ist es, den Stresspegel nicht unnötig nach oben zu treiben.

 

Eine einfache Methode, um Stress zu vermeiden, ist Stressfaktoren wie etwa Alkohol und Drogen zu eliminieren und sich von negative Personen so gut möglich fernzuhalten.

 

Bereits kleine Änderungen wie etwa die Abschaffung des Feierabend-Biers kann eine äusserst positive Wirkung auf den Stresslevel haben. 

 

Regelmässiger Sport und Krafttraining dienen ebenfalls zur Vorbeugung von Stress.

 

Solange es man zumindest nicht übertreibt.

 

Ist aber auch gar nicht notwendig, denn bereits mit drei Workouts pro Woche können beeindruckende Resultate erzielt werden. 

 

Das Trainingsprogramm Gym Performance SMART FIT basiert genau auf diesem Prinzip: “Maximale Ergebnisse bei minimalem Zeiteinsatz” und wurde spezifisch für Entrepreneurs, Familienväter und vielbeschäftigte Männer konzipiert.

 

Gym Performance SMART FIT

 

Auch eine gesunde und ausgeglichene Ernährung hilft, Stress zu reduzieren.

 

Der langfristige Konsum von Fast Food und kalorienreichen Mahlzeiten wird sind nämlich nicht nur negativ auf die Körperkomposition auswirken, sondern auch auf die Psyche. 

 

Sehr empfehlenswert ist zudem Meditation und Yoga.

 

In einer Studie konnte bei Personen mit Anzeichen von Übertraining durch Meditation nicht nur eine schnellere Regeneration festgestellt, sondern auch das Trainingspensum erhöht werden.

 

Ein weiterer entscheidender Faktor um Stresssituationen besser zu bewältigen ist qualitativer Schlaf und genügend Regenerationszeit.

 

Dies gilt für Businessmänner genauso wie für Fussballer und Bodybuilder.

 

Schlaf ist essentiell. 

 

Übrigens wirkt sich tiefer Schlaf nicht nur positiv auf den Stresslevel aus, sondern kommt auch dem Muskelaufbau zu Gute.

 

Auswirkungen von Schlaf auf den Muskelaufbau

 

Auch das Führen eines Journals ist durchaus empfehlenswert.

 

Dabei geht es nicht primär um die Stressbewältigung, sondern um Stress frühzeitig zu erkennen.

 

Rapportiere dazu in regelmässigem Abstand (so etwa täglich oder einmal wöchentlich)  deinen Energielevel, deine berufliche und sportliche Leistung sowie allfällige Stimmungsänderungen.

 

Solltest du eine negative Änderung feststellen, ist der Verursacher ausfindig zu machen.

 

Möglicherweise hattest du schlicht eine schlechte Nacht – Stimmungsschwankungen, schlechter Schlaf, wenig Energie und ausbleibender Muskelaufbau könnten jedoch auf einen zu hohen Stresslevel hinweisen.

 

In dieser Situation gilt, gezielte Massnahmen zu ergreifen und dem Stress entgegenzuwirken.

 

 

Fazit: Weniger Stress bedeutet mehr Muskeln!

 

Physische Aktivität in Form von Krafttraining ist für den Muskelaufbau essentiell. 

 

Wer jedoch den Muskelaufbau maximieren möchte, braucht genauso auf die mentale Gesundheit zu achten und für einen angemessenen Stresslevel zu sorgen.

 

Gerät dein Körper und deine mentale Stärke aus dem Gleichgewicht, kann dies gravierende Folgen haben und dich von deinen Fitnesszielen abhalten. 

 

Versuche also, deinen Stresslevel auf einem Minimum zu halten und ergreife Massnahmen, wenn Stress überhandnimmt.

 

Weniger Stress bedeutet nämlich nicht nur mehr Energie und bessere Laune, sondern auch mehr Muskelzuwachs!